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Aktiv die Umwelt schützen - den Öltank überprüfen lassen!

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Ziel des Umweltschutzes ist der Erhalt der natürlichen Grundlagen zum Leben. Insbesondere Grundwasser und Gewässer als zwei der natürlichen Grundlagen zum Leben sind wesentliche Bestandteile des Naturhaushalts. Sie sichern den Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Ihr Schutz ist unverzichtbar für die Gesundheit des Menschen.

Warum den Öltank überprüfen lassen?

Öl ist ein wassergefährdender Stoff. Für den Schutz der Umwelt gilt es, mittels geeigneter Maßnahmen zu verhindern, dass Öl das Grundwasser oder oberirdische Gewässer verunreinigt. Betreiber von Öltanks stehen daher in der Verantwortung, regelmäßig den Öltank zu überprüfen, um so rechtzeitig Schäden an den einzelnen Baugruppen des Öltanks zu erkennen. Mit der Überprüfung speziell zu beauftragen sind Sachverständige. Denn nur das dokumentierte Prüfergebnis des Sachverständigen ist im Falle eines amtlich festgestellten Umweltschadens als Beweis geeignet, um den Betreiber des Öltanks vom Vorwurf des fahrlässigen Handelns zu entlasten. Grundsätzlich muss der Sachverständige ausreichend ausgebildet (Nachweis von Fachwissen), amtlich geprüft und auch amtlich zum Sachverständigen bestellt sein.

Wann den Öltank prüfen lassen?

Anlässe für die Überprüfung des Öltanks sind die Inbetriebnahme, eine wesentliche Änderung am Öltank und den dazugehörigen Baugruppen sowie die Stilllegung des Öltanks. Abhängig von der Art der Lagerung des Öls (oberirdisch oder unterirdisch) und des Tankvolumens kann amtlich die wiederkehrende Überprüfung vorgeschrieben sein. Der Öltank ist dann in regelmäßigen Zeitabständen (mindesten 30 Monate, höchstens fünf Jahre) von einem Sachverständigen zu überprüfen. Für Öltanks in Schutz- und Überschwemmungsgebieten gelten grundsätzlich besondere Prüfpflichten. Die Zeitabstände für die wiederkehrende Überprüfung sind hier kürzer.

Was genau wird überprüft?

Der Öltank setzt sich zusammen aus dem Behälter (einer oder mehrere), den Rohrleitungen für das Befüllen des oder der Behälter, der Entnahmeleitung zur Verwendungsanlage, der Rückhalteeinrichtung und diversen Sicherheitseinrichtungen. Der Sachverständige überprüft die Funktion und den Zustand dieser fünf Baugruppen. Die Behälter des Öltanks z. B. müssen standsicher, dicht und ausreichend widerstandsfähig sein (thermische, mechanische und chemische Einflüsse). Als Nachweise dienen hier die technische Dokumentation der Tankeinrichtung und die für Stahl allgemein gebräuchlichen Normen. Behälter aus Kunststoff müssen bauaufsichtlich zugelassen sein. Der Sachverständige überprüft ebenfalls die Dichtigkeit und Widerstandsfähigkeit von allen Rohrleitungen. Bei kleinen oberirdischen Öltanks reicht es aus, dass die Rohrleitungen den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Der Nachweis erfolgt mittels der technischen Dokumentation. Unterirdische und große oberirdische Öltanks hingegen müssen über doppelwandige Rohrleitungen mit Leckanzeigesystem und selbstsichernder Saugleitung verfügen. Nach Abschluss der Überprüfung fertigt der Sachverständige einen Prüfbericht. Der Prüfbericht sollte bis zur nächsten Überprüfung des Öltanks aufbewahrt werden. Für noch mehr Umweltschutz sollten die Betreiber in regelmäßigen kurzen Zeitabständen auch selbst ihren Öltank überprüfen. Die einfache Sichtprüfung reicht in der Regel aus.

Weitere Informationen kann auf Seiten wie, von Fürstauer Ölwehrtechnik GesmbH, nachgelesen werden.


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